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Pastoralvisitation 2007 – Perspektiven 2008: St. Konrad, ein Blick zurück, ein Blick nach vorn

Von Thomas Vogel | 28.01.08

Das Jahr 2007 war für unsere Kirchengemeinde von großen Veränderungen geprägt. Mit dem Weggang von Pfarrer Rampf und der Investitur von Pfarrer Ascher stand für den Kirchengemeinderat neben der Organisation und der Finanzierung der Renovation des Pfarrhauses auch die inhaltliche Reflexion des eigenen Auftrags und ein Blick in die Zukunft auf dem Programm.

Die Pastoralvisitation durch den Dekan soll nach den Plänen der Diözese etwa jedes fünfte Jahr die Kirchengemeinden anregen, ihr Handeln vor dem Hintergrund der Pastoral der Diözese und der jeweils aktuellen Sachlage vor Ort zu reflektieren und Ziele für die Zukunft zu setzen. Dieser Prozess umfasste und umfasst in unserer Kirchengemeinde drei Schritte: Klausurwochenende mit den Kirchengemeinderäten von Altbach – Deizisau im Februar 2007, Kirchengemeinderatssitzung mit dem stellvertretenden Dekan Paul Magino im September 2007 und die „Zukunftswerkstatt 2008“.

Da die Ergebnisse dieser Beratungen nicht im engeren Kreis des Kirchengemeinderates verbleiben sollen, möchte ich an dieser Stelle alle wichtigen Ergebnisse dieses Prozesses vorstellen. Zugleich sind alle Gemeindeglieder eingeladen, sich mit Anregungen und Diskussionsbeiträgen in diesen Prozess einzubringen.

Die Gemeinsame Klausur der Kirchengemeinderäte von St. Konrad, Plochingen und Heilig Kreuz, Altbach mit Deizisau im Februar 2007

Da Pfarrer Reinhold Rampf schon seit Herbst 2001 Administrator auch der Kirchengemeinde Altbach – Deizisau war und sich aus diesem Grunde bereits eine breite Palette an Kooperationen und wechselseitigen Abhängigkeiten entwickelt hat, schien es sinnvoll, auch im Blick auf die Zukunft, diesen Schritt gemeinsam zu tun.

Im Blick auf die anstehende Pastoralvisitation und den Wechsel des leitenden Pfarrers haben sich die Kirchengemeinderäte für das weitere Handeln und für die Zukunft der Kirchengemeinde St. Konrad ein Leitbild gegeben.

Leitbilder wollen nicht die Wirklichkeit beschreiben, sondern einen erstrebenswerten Zustand in der Zukunft. So hat sich auch unser Kirchengemeinderat ein Leitbild gegeben, das in die Zukunft blicken lässt und immer wieder neu herausfordern will, diesem Zustand näher zu kommen:

Kirchengemeinderatssitzung mit dem Stellvertretenden Dekan, Paul Magino

Auf Grundlage des Leitbildes und der inhaltlichen Vorgaben der Diözese wurde ein umfangreicher Pastoralbereicht über die aktuelle Situation in St. Konrad erstellt. Zugleich wurde der Blick nach vorn gelenkt und im Blick auf die Zukunft die Vereinbarung getroffen, dass der KGR als zusammenfassendes Ergebnis der Pastoralvisitation folgende kurz-/ mittelfristige Etappenziele für die Kirchengemeinde St. Konrad beschließt, die möglichst in den nächsten 12 Monaten erreicht/umgesetzt werden sollen.

Zukunftswerkstatt St. Konrad

Auf Einladung von Pfarrer Ascher traf sich am 16.01.2008 erstmals eine Gruppe aus Kirchengemeinderäten und Interessierten, um aufgrund aller bisher geschehenen Überlegungen über die Zukunft des Lebens und der Pastoral in unserer Kirchengemeinde nachzudenken. Die Tatsache, dass Pfarrer Aubele von Reichenbach – Hochdorf -Lichtenwald voraussichtlich zum Sommer 2008 in den Ruhestand gehen wird, und Pfarrer Ascher ab diesem Zeitpunkt dann auch für die dritte Kirchengemeinde unserer Seelsorgeeinheit zuständig wäre, gibt allen weiteren Überlegungen eine zusätzliche Brisanz. Im Rahmen dieses ersten Treffens haben wir uns zunächst noch einmal den Prozess der personellen Veränderungen in der Seelsorgeeinheit zwischen 2000 und 2008 vor Augen geführt.

Im Zweiten Schritt wurden dann die Initiativen, Gruppierungen und Aktionen benannt, auf die wir als Kirchengemeinde wirklich „stolz“ sein können. Es hat sich gezeigt, dass es auch trotz der abnehmenden Zahl der Hauptberuflichen Dienste ein vielfältiges und wirklich buntes Leben in unserer Gemeinde gibt, das Angebote und Veranstaltungen für alle Generationen bietet. Natürlich wurden auch die „wunden Punkte“ benannt, Bereiche, die noch Wünsche übrig lassen.

Im Dritten Schritt dann wurden konkrete weitere Schritte entwickelt, ausgehend vom Auftrag Jesu am Ende des Matthäus – Evangeliums: „Da trat Jesus auf die Jünger zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“

Folgende Aufgabestellungen werden uns dabei begleiten:

Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 28.02.2008 um 20h00 im Gemeindezentrum St. Konrad statt. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen, mit zu denken und mit zu diskutieren.

 

Themen: Gemeindeleben/Ökumene, Allgemeines |