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Weltgebetstag am 6.3.20

Von Pfarrbuero | 12.02.20

„Steh auf! Nimm deine Matte und geh!” – Weltgebetstag 2020 aus Simbabwe

Am 6.3.20 feierten Frauen und Männer aus Plochingen aus allen christlichen Konfessionen den Weltgebetstag unter diesem Motto. Dieses Mal auf dem Stumpenhof in St. Johann. Der Kirchenraum war aber nicht wieder zu erkennen. Die Stuhlreihen waren aufgelöst, festlich gedeckte Tische luden zum Mitfeiern ein und der Altarraum war wunderschön dekoriert mit landestypischen Gegenständen. Auch dieses Jahr hatte das Vorbereitungsteam wieder eine Kooperation mit den Maltesern, die einen Fahrdienst angeboten hatten, damit jede und jeder die Möglichkeit hatte nach St. Johann zu kommen. Leider wurde dieses Angebot überhaupt gar nicht nachgefragt, so dass wir es künftig nicht mehr anbieten werden.

Die Großmutter aus Simbabwe spielte eine zentrale Rolle in diesem Jahr. Sie saß schon von Beginn an auf einer Bank im Altarraum. In Simbabwe gibt es viele Menschen mit seelischen Problemen und Trauma-Erfahrungen. Leider gibt es dort kaum psychische Betreuung durch Ärzte und Therapeuten. Deshalb werden Großmütter für diesen Gesprächsdienst speziell geschult und bieten ihre Zeit und ihre Hilfe an. 3 Frauen erzählten stellvertretend für die simbabwischen Frauen ihre persönlichen Probleme und Ängste. Sie blieben den ganzen Gottesdienst hindurch Teil der Liturgie. Die Auslegung der Bibelstelle übernahm auch dieses Jahr wieder Elke Duck. Auch in diesem Jahr hatte sich wieder eine Musikgruppe aus Musiker*innen verschiedener Konfessionen und Gemeinden zusammengefunden, die die tollen Lieder der Liturgie aus Simbabwe einstudiert hatten und zum Mitsingen einluden.

Ganz nach dem Leitsatz des Weltgebetstages, der immer am 1. Freitag im März jeden Jahres auf der ganzen Welt gefeiert wird, und jedes Jahr von Frauen eines anderen Landes vorbereitet wird, konnten die Gäste in Plochingen informiert beten und sich betend informieren. Das war auch in diesem Jahr wieder spannend und interessant. Das Wort „Ubuntu“, das „Gemeinschaft“ auf simbabwisch bedeutet, zeigte sich im Gottesdienst und in der anschließenden Feier, bei der alle - bunt gemischt an den Tischen - die vom Team vorbereiteten landestypischen Speisen genießen durften. Es war eine schöne Atmosphäre, die bei allen Gästen im Gedächtnis blieb.

Danke an alle Frauen aus dem Vorbereitungsteam, dem Küchenteam, dem Bastelkreis, den Maltesern, den Musiker*innen und allen Spendern, die für die Projekte des Weltgebetstages in aller Welt gespendet haben. Es kam eine stolze Summe von über 700€ zusammen.

(Ulrike Ferrari)     

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