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Caritas-Stiftung St. Konrad

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In neuer Form macht die katholische Kirchengemeinde St. Konrad in Plochingen auf die soziale Not von Menschen aufmerksam. Dazu hat der damalige Gemeindepfarrer Reinhold Rampf im Jahr 2004 die Caritas-Stiftung St. Konrad in Plochingen gegründet und mit einem erheblichen Startkapital aus seinem Privatvermögen ausgestattet. Auch in Zukunft soll das sozial-karitative Wirken abgesichert werden, damit die Kirchengemeinde weiterhin Familien und Jugend fördern, die Integration von Randgruppen verbessern, die Pflege von alten und kranken und Menschen mit Behinderung intensivieren sowie die Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung verstärken kann.

Die Caritas-Stiftung stellt sich damit einer großen Herausforderung. Bislang haben sich schon erfreulich viele Zustifter engagiert. Mit einem künftig zu erreichenden größeren sechsstelligen Kapitalvermögen wird sie in der Lage sein, als missionarische Kirche Zeichen zu setzen. Die Stiftung baut daher weiterhin auf Zustifterinnen und Zustifter. Noch besser ist es aber, wenn Stifterinnen und Stifter einzelne sozial-karitative Aufgaben der Kirchengemeinde sich zu eigen machen und eine eigene persönliche Stiftung gründen. Beispiele können sein:

Zwischenzeitlich beträgt das Stiftungskapital zum Jahresende 2007 56.000 €. Anlässlich des Abschieds von Pfarrer Rampf haben die Plochinger kräftig zugestiftet.

Weitere Informationen über das kirchliche Stiftungswesen erhalten Sie auch über

Ausschnitt aus der Rede des früheren Pfarrers von St. Konrad in Plochingen, Reinhold Rampf, beim Neujahrsempfang am 14. Januar 2007

“Stiften ist gelebter Ausdruck der Werteorientierung unserer freien Gesellschaft in Verantwortung und Eigeninitiative, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Gemeinsinn, Neugierde und im Drang, etwas zu verbessern. Die Verantwortung zeige sich bei einer Stiftung im praktizierten Grundsatz „Eigentum verpflichtet“.

Wir katholische Christen wollen diesen Grundsatz in Plochingen mit unserer spezifischen Verantwortung für christliche Werte verknüpfen. Wir wollen zu einer Zukunftsfähigkeit von Kirche und Gesellschaft beitragen. Die Stiftung soll für Menschen eine Möglichkeit bieten, die über ihren Tod hinaus etwas bewirken wollen. Sie empfinden den Wunsch, Gott für empfangene Güter zu danken. Im Blick auf das eigene Leben und auf das Leben anderer Menschen, die weniger Erfüllung in ihrem Mühen gefunden haben, erkennen sie die Grenzen und die Bedingtheit des eigenen Tuns und Ergehens.

Mit dem erarbeiteten Vermögen möchten Stifterinnen und Stifter auf Dauer etwas Gutes tun, anderen helfen, dem Gemeinwohl dienen und einen Beitrag leisten für eine gute Zukunft der Nachkommenden. Sie sehen in ihrem Glück weniger ihre eigene Leistung, vielmehr die Folge eines unverdienten Geschenkes, des Segens Gottes.

Die Caritas-Stiftung St. Konrad will künftig eine Plattform für Stifterinnen und Stifter bilden. Die gesellschaftliche Verantwortung und Gottes Segen soll uns mit dieser Stiftung zur Tat für unsere Mitmenschen beflügeln, wie es Papst Benedikt XVI in seiner Enzyklika „Deus caritas est“ sagt, „ … damit der Achtung der Rechte und Bedürfnisse aller, besonders der Armen, der Gedemütigen und Schutzlosen zum Sieg verholfen wird“ .

Säen Sie, liebe katholische Christen, säen Sie liebe Plochingerinnen und Plochinger, damit diese Stiftung reicher Frucht tragen kann. Verbinden Sie es mit dem knappen Stichwort “einmal stiften - ewig gestalten und helfen“. Das Stiftungskapital beträgt derzeit etwas über 31.000 €. Kurzfristig möchte ich 50.000 € anstreben, langfristig muss es eine gute sechsstellige Kapitalsumme sein, damit wir für alte und kranke Menschen, Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und vor allem für Familien, Kinder und Jugendliche segensreich wirken können. Schon jetzt verweise ich auf diese Stiftung St. Konrad, wenn Sie mir etwas Gutes zukommen lassen wollen, jetzt, morgen oder zu meinem Abschied.”